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08.06.2021: Absetzung für Abnutzung (AfA)

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Bei Erwerb von Grundstücken, die entweder betrieblich oder zur Vermietung genutzt werden sollen, muss zur Bestimmung der Bemessungsgrundlage für die Absetzung für Abnutzung (AfA) eine Aufteilung des Grundstückskaufpreises auf Grund und Boden und Gebäude erfolgen. Nur das Gebäude stellt ein Wirtschaftsgut dar, welches der Abschreibung unterliegt. Die AfA mindert die Einkünfte und soll die Abnutzung des Gebäudes wertmäßig abbilden. Grundsätzlich gilt: Je höher der Gebäudeanteil desto günstiger für den Steuerpflichtigen.

Das Bundesministerium der Finanzen hat zur Aufteilung von Grundstückskaufpreisen in der Vergangenheit eine Berechnungshilfe erstellt und verwendet, in der die tatsächlichen Wertverhältnisse zwischen Grund und Gebäude berücksichtigt werden sollten. Anhand dieser Berechnungshilfe berücksichtigte die Finanzverwaltung zumeist einen höheren Bodenwert, sodass das steuerliche AfA-Potential niedriger ausfiel.

Dies war aus Käufersicht steuerlich ungünstig und spiegelte nicht die tatsächlichen Wertverhältnisse bei Anschaffung des Gebäudes wieder.

Mit Urteil vom 21. Juli 2020 hat der Bundesfinanzhof (IX R 26/19) entschieden, dass die Berechnungshilfe nicht weiter anzuwenden ist und sich die Aufteilung des Kaufpreises in einen Gebäude- und Grund- und Bodenanteil grundsätzlich nach dem im notariellen Kaufvertrag fixierten Verhältnis richtet. 

Eine Korrektur der von den Parteien getroffenen Kaufpreisaufteilung auf Grund und Gebäude ist nur geboten, wenn die realen Wertverhältnisse in grundsätzlicher Weise verfehlt und wirtschaftlich nicht haltbar sind. 

Die neue Rechtslage stellt eine für den Grundstückserwerber günstigere Regelung dar, da sich somit AfA-Potential, durch eine angemessene Kaufpreisaufteilung im Kaufvertrag, erhöhen lässt.

Sie planen in naher Zukunft eine Immobilie für betriebliche oder private Vermietungszwecke zu erwerben?

Bitte sprechen Sie uns vor dem Immobilienkauf an oder senden uns den notariellen Kaufvertragsentwurf zu damit wir die Kaufpreisaufteilung zwischen Gebäude sowie Grund und Boden steueroptimal gestalten können.

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