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03.04.2020: Unternehmensnachfolge frühzeitig regeln und Erbschaftsteuer reduzieren

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Nach einem Todesfall haben Hinterbliebene neben ihrer Trauer verschiedene organisatorische Angelegenheiten zu bewältigen. In dieser Situation fällt das natürlich nicht leicht. Bestimmte Regelungen wie die Unternehmensnachfolge und die steuerlichen Konsequenzen durch die Erbschaftsteuer sollten daher idealerweise bereits im Vorfeld getroffen werden. Im folgenden Text erfahren Sie, wie Sie frühzeitig den Grundstein für eine solide Generationennachfolge legen. 

Mit der richtigen Strategie das Unternehmen an die nächste Generation übergeben 

Im Vergleich zu anderen Steuern hat die Erbschaftsteuer mit 0,78 % nur einen geringen Anteil an den Einkünften des Staates. Im Jahr 2018 lagen die Steuereinkünfte des Bundes bei insgesamt 772 Milliarden Euro. Das Aufkommen aus Erbschaftsteuer betrug gerade einmal bei 6 Milliarden Euro. Auch wenn die Bedeutung innerhalb des staatlichen Steuergefüges recht gering ist, spielt die Erbschaftsteuer in Unternehmen eine wichtige Rolle und kann das finanzielle Budget bei falscher Planung erheblich belasten. 

Gerade im Hinblick auf die Unternehmensnachfolge, den Erhalt des erwirtschafteten Vermögens und den Weiterbetrieb des Unternehmens sowie den Erhalt der Arbeitsplätze ist die Erbschaftsteuer ein wesentlicher Faktor, den Sie nicht außer Acht lassen sollten. Als Unternehmer liegt Ihnen der Fortbestand Ihres Betriebs am Herzen - gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir die richtige Strategie für die Planung Ihrer Nachfolge und die Übertragung von Vermögenswerten. 

Schaffen Sie eine solide Basis für den Weiterbetrieb Ihres Unternehmens 

Wichtig ist eine rechtzeitige und sorgfältige Organisation der Unternehmensnachfolge. Es reicht nicht aus, testamentarische Regelungen ohne Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte zu treffen. Entscheidend ist, sich zu Lebzeiten mit den eigenen Wünschen und Vorstellung auseinanderzusetzen. Bürokratische Fragen und Vorgaben sollten bereits zu diesem Zeitpunkt in die Entscheidungen einfließen, um beim späteren Erbfall unnötige Probleme zu vermeiden. Idealerweise überprüfen Sie die vorgesehenen Regelungen von Zeit zu Zeit um beispielsweise personelle, steuerliche oder rechtliche Änderungen zu berücksichtigen. 

Es geht bei einer durchdachten Planung nicht nur darum, einen Nachfolger zu benennen, sondern auch eine solide Basis für den Weiterbetrieb des Unternehmens zu schaffen. Eine Analyse der familiären Situation und eine Bestandsaufnahme der Vermögenswerte stehen daher bei unserer Beratung an erster Stelle. Wir nehmen die aktuellen Regelungen, und die Entscheidungen die Sie bereits getroffen haben, genau unter die Lupe und prüfen, ob sie aufgrund der bestehenden Gesellschaftsform umsetzbar sind. Gemeinsam mit Ihnen passen wir Ihre Strategie bei Bedarf an und sorgen so für ausreichende Sicherheit. 

Rechtzeitig geeignete Maßnahmen einleiten 

Wichtig ist, sich bei der Unternehmensnachfolge Gedanken über die weitere Ausrichtung zu machen. Übernimmt die nächste Generation den Betrieb, sind die Vorstellungen in der Regel unterschiedlich. Die Klärung dieser Fragen ist innerhalb der Familie oftmals mit Emotionen und Streitigkeiten verbunden. Als externe Berater stehen wir Ihnen bei der Bewältigung dieser Konflikte unterstützend zur Seite. 

Gemeinsam sollten Sie diese Fragen rechtzeitig lösen und geeignete Maßnahmen treffen. Etablieren Sie am besten einen klaren Betriebsaublauf, in dem die Aufgaben und Kompetenzen klar definiert und zugeordnet sind. 

Erbschaftsteuerfreibträge beachten und Vermögen zu Lebzeiten übertragen 

Neben betrieblichen Fragen sind bei der Generationennachfolge erbschaftssteuerliche Aspekte von Bedeutung. Die Steuer wird stichtagsbezogen auf vorhandene Vermögenswerte berechnet. Im schlimmsten Fall muss der Erbe Vermögen veräußern, um die Steuerschuld zu bewältigen. Die Veräußerungen können jedoch steuerliche Folgen haben, die sich nachteilig auswirken. Die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Fachmann ist also unerlässlich. 

In § 16 des Erbschaftsteuergesetzes sind verschiedene Freibeträge geregelt: 

- Ehegatten und Lebenspartner 500.000 Euro
- Kinder und Stiefkinder 400.000 Euro
- Enkelkinder 200.000 Euro bzw. 400.000 Euro, wenn das Kind des Erblassers bereits verstorben ist 
- Eltern 100.000 Euro im Erbfall, sonst 20.000 Euro 

Für alle weiteren Personen gilt ein Freibetrag von 20.000 Euro. Wie hoch die Erbschaftsteuer ausfällt, ist vom Verwandtschaftsgrad und dem persönlichen Steuersatz abhängig. 

Neben der Möglichkeit, Vermögen nach dem Tod zu vererben, ist eine Übertragung zu Lebzeiten durch Schenkungen denkbar. Auch hier gelten die genannten Freibeträge, die jedoch alle zehn Jahre erneut ausgenutzt werden können. Bei rechtzeitiger Planung lassen sich auf diese Weise also auch höhere Vermögenswerte übertragen. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir eine Strategie, wie Sie Ihr Unternehmen und Lebenswerk möglichst steuerschonend an Ihren Nachfolger weitergeben können. 

Sonderreglungen für Betriebsvermögen sichern Arbeitsplätze 

Der Gesetzgeber sieht für das Vererben von Betriebsvermögen weitreichende Sonderregelungen vor. Eine zu hohe finanzielle Belastung des Unternehmens durch die Erbschaftsteuerlast soll damit vermieden und Arbeitsplätze gesichert werden. Für die Vergünstigungen gelten verschiedene Behaltensregeln. So ist es beispielsweise entscheidend, dass der Erbe selbst den Betrieb weiterführt oder das ein bestimmtes Lohnniveau nicht unterschritten wird. Diese Punkte sind bei der Regelung der Unternehmensnachfolge also unbedingt zu bedenken. 

Wir sind für Sie da - professionelle Beratung zur Unternehmensnachfolge 

Bei der Planung der Unternehmensnachfolge gilt es vielfältige Punkte zu beachten. Steuerliche und rechtliche Konsequenzen sind bei der Entwicklung eines passenden Konzepts zu bedenken. Ohne die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater ist die Regelung der Unternehmensnachfolge kaum durchzuführen. Wichtige Kriterien wie die Übertragung von Vermögenswerten und die Vermeidung von Erbschaftsteuer lassen sich nur mit einem professionellen Fachmann klären. Als Unternehmer haben Sie eine enge emotionale Bindung an Ihren Betrieb, gerade bei einer objektiven Nachfolgeregelung erweist sich das unter Umständen als problematisch. Mit dem richtigen Fachmann an Ihrer Seite sichern Sie sich wertvolle Vorteile für eine reibungslose Unternehmensnachfolge.

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